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Was kann ich tun wenn die Zungenmuskulatur die Ursache ist?

Studien zeigen auf, dass sich bei ca. zwanzig Prozent der Betroffenen die weichen Gaumenbögen und das Zäpfchen von oben in Richtung Zunge senken und die Atmung beeinträchtigen. Bei ungefähr dreißig Prozent der Schnarcher versperrt die zurückfallende Zunge die Atemwege. Bei den restlichen fünfzig Prozent der Schnarcher tritt ein Mischbild auf, bei dem sich der Ort der Störung nicht klar feststellen lässt

Zur Vermeidung des Schnarchens gibt es unterschiedliche Medikamente, Hilfsmittel auf dem Markt. Begonnen mit Spangen, Anti-Schnarchkissen über CPAP Masken gehen die Massnahmen bis zu chirurgischen Eingriffen wie dem Einsetzen von Zungenschrittmachern oder Spiralen im Zungengrund und der Entfernung von Gewebe an Zäpfchen und den Gaumenbögen.

In Abhängigkeit von Ursache und Grad der Beeinträchtigung ist es bei Zungenschnarchern möglich die für die Atemwege verantwortliche Muskulatur zu stärken um das Zurückfallen der Zunge zu vermeiden.

Dies kann zum Beispiel durch Singen, Yoga oder einfache gymnastische Übungen erfolgen. Um einen Erfolg zu erzielen, sollten die Übungen täglich durchgeführt werden.

Wir empfehlen folgende Übungen

Stärkung der Muskulatur von Kiefer, Gaumen und Kehle

Klemmen Sie den d8 xanto®, einen Bleistift oder eine Zahnbürste zwischen die Zähne und fixieren ihn etwa fünf Minuten in dieser Position. Mit abwechselndem Druck stärken Sie dabei Kiefer und Gaumen.

Auch ohne Unterstützung möglich: Abwechselnd unter Spannung Kiefer zusammendrücken und öffnen.

Stärkung Zungenmuskulatur

Stärken Sie die Zungenmuskulatur mit Gegendruck: Pressen Sie Ihre Zunge bei geschlossenem Mund einige Minuten kräftig gegen die Zähne des Unterkiefers oder üben Sie mehrmals hintereinander mit einem Teelöffel dem d8 xanto® Druck auf die Zunge aus und halten ein paar Sekunden dagegen.

Dehnen Sie Ihre Zunge anschließend. Strecken Sie dabei mehrmals die Zunge abwechselnd in allen Richtungen so weit wie möglich aus. Dies ist eine der besten Übungen gegen Schnarchen!

Entspannung und Stärkung der Muskulatur von Kiefer, Hals- und Nacken

Drücken Sie Ihren Unterkiefer für eine Minute fest nach hinten. Halten Sie dem Druck mit Ihren Kiefermuskeln stand und wiederholen Sie die Übung mehrmals.

Setzen Sie mehrmals hintereinander ein Lächeln auf und entspannen anschließend die Gesichtsmuskulatur. Dabei werden Nacken- und Unterkiefermuskulatur aktiviert und trainiert. Auch gezieltes Gähnen stärkt Ihre Hals- und Nackenmuskulatur. Diese Übung gegen Schnarchen können Sie ruhig mehrmals am Tag durchführen.

Wissenschaftliche Studien

Eine positive Wirkung von physischen Übungen wurde 2015 von brasilianischen Wissenschaftlern in einer Studie nachgewiesen und die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift CHEST veröffentlicht.

STUDIE: Auswirkungen von Oropharyngealübungen auf das Schnarchen

HINTERGRUND: Schnarchen ist in der Allgemeinbevölkerung extrem häufig und kann auf obstruktive Schlafapnoe (OSA) hinweisen. Schnarchen wird jedoch bei der Polysomnographie nicht objektiv gemessen, und es gibt keine Standardbehandlung für primäres Schnarchen oder wenn Schnarchen mit leichten Formen von OSA verbunden ist.
In dieser Studie wurden die Auswirkungen von oropharyngealen Übungen auf das Schnarchen bei Patienten, die primär über Schnarchen klagten und bei denen die Diagnose primäres Schnarchen oder leichter bis mittelschwerer OSA.
METHODE: Die Patienten wurden randomisiert für eine 3-monatige Behandlung mit Nasendilatatorstreifen plus Atemübungen (Kontrolle) oder täglichen oropharyngealen Übungen (Therapie). Die Patienten wurden zu Beginn und am Ende der Studie zu Ihrem Schlaf (Epworth Sleepiness Scale, Pittsburgh Sleep Quality Index) befragt und es wurde eine vollständige Polysomnographie mit objektiven Messungen des Schnarchens durchgeführt.
ERGEBNISSE: Wir untersuchten 39 Patienten (Alter, 46 13 Jahre; BMI, 28,2 3,1 kg/m 2 ; Apnoe-Hypopnoe
Index (AHI), 15,3 9,3 Ereignisse/h; Epworth Sleepiness Scale, 9,2 4,9; Pittsburgh Sleep Quality
Index, 6,4 3,3). Die Kontrollgruppe (n 5 20) und die Therapiegruppe (n 5 19) waren bei Studienbeginn ähnlich. Ein Patient aus jeder Gruppe schied aus. Es wurde eine “Intention-to-treat”-Analyse durchgeführt. Es gab keine signifikanten Veränderungen in der Kontrollgruppe. Im Gegensatz dazu verzeichneten die Patienten, die in die Therapiegruppe randomisiert wurden, einen signifikanten Rückgang des Schnarchindex (Schnarchen . 36 dB/h), 99,5 (49,6-221,3) gegenüber vorher 48,2 (25,5-219,2);
P 5 .017 und des Gesamtschnarchindex (Gesamtschnarchleistung/h), 60,4 (21,8-220,6) vs. 31,0 (10,1-146,5); P 5 .033.
SCHLUSSFOLGERUNGEN: Oropharyngeale Übungen sind wirksam bei der Reduzierung des objektiv gemessenen Schnarchens und sind eine mögliche Behandlung für eine große Population, die unter Schnarchen leidet.
STUDIEN-REGISTER: ClinicalTrials.gov; Nr.: NCT01636856; URL: www.clinicaltrials.gov

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