Wie erkennt man Zungenschnarchen?

Nasenschnarchen, Zungenschnarchen, Schnarchen

Schnarchen entsteht durch Luftverwirbelungen an Engstellen der Nase und des Rachens während des Schlafs. Oftmals sind es aber mehrere Ursachen, welche zusammenspielen und durch die Verengungen die Schnarchgeräusche verursachen.

Zungenschnarchen zählt mit über 30% zu den häufigsten Ursachen für Schnarchen. Auslöser ist der dicke Zungenmuskel, der durch die Schwerkraft im Liegen – ganz besonders in Rückenlage – und durch die Entspannung im Schlaf zu weit nach hinten in den Rachen fällt. Als Folge kann der obere Luftweg einengt oder sogar ganz verschlossen werden. Bei Tag sind unsere Rachenmuskeln fast immer genügend angespannt und ausreichend Luft kann beim Atmen durch den Rachen in die Lunge strömen. Im Schlaf allerdings entspannen sich fast alle unsere Muskeln mehr oder weniger stark, so dass es dann im Rachen zu einem sogenannten „funktionellen Kollaps“ der Muskulatur kommen kann. Kommt noch Luft hindurch, muss sie sich durch die Engstelle quetschen. Es entstehen Luftwirbel, welche Gaumensegel und Zäpfchen zum Flattern bringen. Das entstehende Geräusch nennt man Schnarchen.

Nasale Schnarcher haben auf Grund von Engstellen in der Nase meist durch anatomische Verengungen (Verkrümmung der Nasenscheidewand, Polypen oder vergrößerte Nasenmuscheln) eine behinderte Nasenatmung. Die Nasenatmung kann auch durch allergische oder Infekt bedingte Anschwellungen beeinträchtigt sein. Eine behinderte Nasenatmung spielt bei erwachsenen Schnarchern in etwa 25 % der Fälle eine entscheidende Rolle.

Im Rachen entstehen Engstellen meist “funktionell” durch ein Nachlassen der Gewebespannung der normalerweise dauerangespannter (tonischer) Muskeln. Erschlafft das Gewebe im Schlaf, können 1 bis 2 mm kleine Verengungen entstehen, die Turbulenzen in der Luftverwirbelung verursachen. Als Folge flattert das Gewebe und ist auch häufig Ursache für obstruktive Schlafapnoen (OSA). Der häufigste Auslöser für Schnarchen sind Gewebevibrationen an der Schlundenge, dem Übergangsbereich von der Mundhöhle in den Rachen. Gewebestrukturen, wie vergrösserte Gaumenmandeln (Tonsillen), ein langer, tief stehender und schlaffer Weichgaumen, ein langes und breites, erschlafftes oder vergrößertes Gaumensegel (Uvula) oder Fetteinlagerungen können den Schlund zusätzlich verengen und Schnarchen auslösen.

 

Massnahmen

Zur Vermeidung des Schnarchens gibt es unterschiedliche Medikamente und Hilfsmittel auf dem Markt – das d8 xanto® Team setzt auf nachhaltige Massnahmen…

Ursachen

Viele Betroffene merken selbst kaum oder gar nicht, dass sie schnarchen. Oftmals werden sie erst vom Lebenspartner darauf aufmerksam gemacht…